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Im Kindesalter und als Jugendlicher lernt es sich bekanntlich am einfachsten, schnellsten, ja einfach am besten. Das Gehirn in seiner gesamten Komplexität ist noch nicht voll entwickelt und daher sehr flexibel. Spielerisch lernen Kinder täglich hunderte neue Informationen und Zusammenhänge, ohne dafür ein Buch aufschlagen zu müssen oder ein und das selbe Vokabel mehrmals zu üben.

Das Erlernen einer Sprache beziehungsweise einer Fremdsprache fängt – zumindest in ihren Grundzügen – bereits in den ersten Lebensjahren an. Die ersten fremdsprachigen Worte werden bereits im Kindergarten gehört. Im Laufe der Volksschule werden die sechs bis zehn jährigen Kinder bereits mit einfachen Vokabeln im Rahmen des Englischunterrichtes konfrontiert. Im Gymnasium kommen dann meist im Laufe der Zeit noch weitere Fremdsprachen wie Französisch, Spanisch oder Latein hinzu.

Der wohl relevanteste Einflussfaktor auf den Lernprozess ist die intrinsische Motivation, also der eigene Wille etwas freiwillig zu tun. Leider geht diese kindliche Begeisterung – neues zu lernen und die unerklärliche Umwelt um sich herum in all seiner Vielfalt zu verstehen – mit der Zeit verloren. Ohne der richtigen Motivation ist kein Mensch in der Lage sich neues Wissen anzueignen. Das Gehirn weigert sich förmlich.

Gerade bei Schülern, deren Motivation auf Grund schlechter Erfahrungen oder negativer Leistungen bereits am Tiefpunkt angelangt ist, dreht sich diese Teufelsspirale immer weiter.

Ohne Motivation kein Lernen,
ohne Lernen kein Fortschritt,
ohne Fortschritt keine Motivation,
ohne Motivation kein Lernen…

Um diesem Prozess entgegenzuwirken ist es bei diesen Lernenden besonders wichtig, ihnen weiter durch motivierende Maßnahmen zur Seite zu stehen und sie selbst für kleine Leistungen stehts zu loben.

Neben der Motivation stellt die eigene Einstellungen gegenüber dem Lernen einen weiteren wesentlichen Einflussfaktor auf den Lernerfolg dar.
Wer bereits in der Volkschule mit der Einstellung:

Lernen ist uncool, doof und macht keinen Spaß

über dem Schulbuch sitzt, wird sich in seiner gesamten schulischen Karriere sehr schwer tun. Dass das auf Grund moderner, multimedialer Lerntechniken nicht zwingend der Fall sein muss hat die Lernplattform Babbel bereits auf höchst eindrucksvolle Weise bewiesen.

Darum ist es wichtig, bereits in der Volksschule und später in der Unterstufe einer weiterführenden Schule den Unterricht möglichst interaktiv, multimedial und vorallem interessant zu gestalten, damit die anfängliche Motivation nicht verloren geht. In der heutigen Zeit – in der jeder ständig  mit jedem vernetzt ist und wir ständig durch eine gewaltige Flut an Informationen regelrecht bombardiert werden – benötigt unser Gehirn viel mehr Input als in der Vergangenheit. Durch konventionellen aber leider höchst eintönigen und leider noch immer gängigen Frontalunterricht, wird unser Gehirn einfach zu wenig gefordert. Heimliches SMS schreiben und das Kommentieren von Facebook Fotos sind die logischen Folgen.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass mit der richtige Einstellung, der richtigen Lerntechnik und einem gewissen Maß an Motivation das Lernen einer neuen Sprache eigentlich ganz einfach sein kann.
Wichtig ist nur: Nicht gleich aufgeben, sondern hartnäckig bleiben. Alles hat schließlich irgendwann mal klein angefangen…und ist mit der Zeit gewachsen.

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