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Fremdsprachenkompetenzen haben einen festen Platz in jedem Lebenslauf. Wenn sie dann im Rahmen einer fremdsprachigen Präsentation gefordert werden, überfällt uns trotzdem die nackte Panik und wir müssen erkennen, dass es um unsere Fremdsprachenkenntnisse doch nicht so gut steht, wie wir dachten.

Fremdsprachige Präsentationen sind eine Herausforderung, da wir nicht nur die Inhalte unter Dach und Fach haben müssen, sondern auch die Kommunikation in der Fremdsprache.

Frei sprechen ist die halbe Miete

Bei einer Präsentation geht es darum, in der Fremdsprache zu sprechen. Du kannst ein noch so einwandfreies Lese- und Hörverständnis haben – wenn du nicht frei sprechen kannst, bringt dir das alles wenig. Wenn du allerdings gut mit der Sprache umgehen kannst und sie nicht erst seit gestern lernst, dauert es oft nicht lange, bis du deine Sprachkenntnisse so weit ausgebaut hast, dass du frei sprechen kannst.

Der beste Zeitpunkt, mit der Übung zu beginnen, ist jetzt. Schreibe einen Leitfaden für deine Präsentation, verinnerliche ihre Inhalte und übe, so oft du kannst, sie zu halten. Tu das, wenn du Ruhe hast, beispielsweise nach Feierabend. Publikum brauchst du nicht, das größte Selbstbewusstsein entwickelst du gerade zu Beginn, wenn du alleine übst, bis du dich wirklich sicher fühlst.

Übung vor harmlosem Publikum

Wenn du dich sicher genug fühlst, lade die Freunde oder die Familie für einen Abend zu dir nach Hause ein und halte die Präsentation vor ihnen. Natürlich in der Fremdsprache. Bestenfalls findest du ein Publikum, dass die Sprache ebenfalls beherrscht, denn dann können sie dir beim letzten Schliff helfen und die Präsentation wirklich perfekt werden lassen. Lieber holst du dir Feedback von Leuten, denen du Kritik nicht übel nehmen würdest und bei denen es jetzt noch auf nichts ankommt.

Außerdem entwickelst du dadurch Sicherheit darin, die fremdsprachige Präsentation überhaupt vor jemand anderem als deiner Wohnungseinrichtung zu haben. Wichtig ist auch, dass die Fremdsprache deine Kenntnisse in guter Präsentationstechnik nicht so stark beeinflusst, dass du nicht mehr richtig präsentieren kannst.

Sprich laut und deutlich, notfalls einfach etwas langsamer – die Zuhörer werden verstehen, dass du kein Muttersprachler bist, können aber immer noch deiner Präsentation folgen und du machst mit geringerer Wahrscheinlichkeit Fehler.Lass dir von deinem Publikum auch Feedback dazu geben, wie die Präsentation an sich gelungen ist.

Wenn du in der Fremdsprache präsentierst, kannst du es nicht gebrauchen, dass an der Präsentation selber noch etwas kritisiert wird. Gib dir so viel Sicherheit wie möglich mit auf den Weg.

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