Motivation verlieren

Bei vielen Menschen lässt die anfängliche Freude an der eigenen Arbeit im Laufe der Zeit sukzessive nach. Sollte es aber einmal so weit gekommen sein, dass du dich jeden Morgen aus dem Bett quälen musst und dir bereits in der ersten Kaffepause die Frage stellst, warum du eigentlich noch immer das tust, was du tust und diesen verfluchten Job nicht schon längst auf den Nagel gehängt hast, solltest du anfangen etwas dagegen zu tun. Gerade in Berufen, die viel mit Sprachen zu tun haben, kann das schneller passieren als man anfangs vielleicht denkt. Egal ob Sprachlehrer, Übersetzer oder Dolmetscher.

In diesem Artikel möchten wir dir ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie du diesem unangenehmen Zustand entgegenwirken kannst.

Überlege, wo genau das Problem liegt

Motivation ist ein sehr diffiziles Thema. Das liegt zum Teil daran, dass sie bei jedem Menschen andere Gründe hat.

Den einen motiviert es bereits, wenn er für seine Arbeit Anerkennung erhält, während der andere steht’s die monatliche Bezahlung im Hinterkopf behält. Zu Beginn solltest du dir also einmal im Klaren darüber werden, was bei dir damals der Grund dafür war, dass du voller Freude und Elan den Arbeitstag begonnen hast und warum deine anfängliche Motivation erloschen ist.

Rede mit Kollegen darüber

Häufig sind die Ursachen der Motivationslosigkeit so oberflächig, dass sie allein durch ein simples Gespräch mit den Arbeitskollegen beseitigt werden können.
Vielleicht war ja der ein oder andere auch schon einmal in einer ähnlichen Situation. Persönliche Berichte erfahrener Teamkollegen können hier einen guter Rat sein.
Außerdem ist es wichtig, dass die anderen Mitarbeiter über das Thema Bescheid wissen, damit diese gegebenenfalls dazu beitragen können, das Problem zu lösen – egal ob aktiv oder passiv.

Variiere deine Aufgabenbereiche

Niemand kann sich auf lange Sicht für eine einseitige Aufgabe begeistern. Je mehr Abwechslung du bei deinem täglichen Arbeitsprozess einbauen kannst, desto besser. Frag andere Kollegen, ob sie sich die ein oder andere Arbeit teilen wollen, damit ihr als Team an etwas arbeiten könnt.

Knüpfe neue Kontakte

Wenn du Tag täglich nur mit den selben 3 Personen aus dem Unternehmen in Kontakt stehst, werden die Gespräche schnell einseitig.
Versuche deshalb aktiv auf dir weniger vertraute Personen zuzugehen und mit ihnen über die Arbeit oder allgemeine Themen zu sprechen. Vielleicht entwickelt sich auf diese Weise eine neue Freundschaft.

Bilde dich in deinem Berufsfeld weiter

Die Welt von heute ist stetig im Wandel. Es gibt kaum ein Berufsfeld, dass sich nicht regelmäßig weiterentwickelt. Um die eigene Motivation an der Arbeit wieder zu finden, solltest du diesen Wandel aktiv mitmachen und versuchen Neue Aspekte deines Berufes zu erforschen.
Beispielsweise kannst du einschlägige Fachzeitschriften abonnieren, themenrelevanten Blogs lesen oder ein Fortbildungsseminar besuchen. Ebenfalls möglich sind natürlich weiterführende Qualifikationen, durch welche du eventuell sogar ein höheres Gehalt verlangen kannst.

Optimiere dein Arbeitsumfeld

Genau so wie in den eigenen vier Wänden, solltest du auch am Arbeitsplatz darauf achten, dass du dich wohl fühlst – immerhin verbringst du einen beträchtlichen Teil deiner Zeit dort.

Nimm dir eine Auszeit

Wenn gar nichts mehr hilft, nimm dir einfach für ein oder zwei Wochen Urlaub und denk in Ruhe über die ganze Sache nach. Wenn du nach dieser kleinen Entspannungspause wieder zurück bist, sieht alles vielleicht wieder ein wenig anders aus.

Such dir professionelle Hilfe

Du bist nicht der erste und sicherlich auch nicht der letzte der mit Motivationslosigkeit zu kämpfen hat. Genau aus diesem Grund gibt es Menschen, die sich aktiv diesem Thema widmen und versuchen die besten Lösungen für alle möglichen Probleme zu finden.

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Bildquelle: © Katharina Bregulla / pixelio.de

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