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ZeitDie Lerngewohnheiten des Menschen sind fundamental unterschiedlich. Manche können grundsätzlich gut alleine lernen, während andere dabei ein soziales Netz brauchen. Das bezieht sich nicht nur auf die Art des Lernmediums und die Lernkontrolle, sondern auch auf scheinbare Kleinigkeiten wie die Tageszeit.

Als Neueinsteiger kann man sich grundsätzlich an einige allgemeine Tipps für die richtige Tageszeit halten.

Frühmorgens: frische Gedanken

Wenn man sich am Morgen vor den Anforderungen des Alltags etwas Zeit nehmen kann, sollte man das auch tun und sollte sich das Ritual angewöhnen, an der neuen Fremdsprache zu arbeiten. Dann sind die Gedanken frisch und der Kopf ist völlig frei – und es lernt sich besonders gut. Wer davor Frühstück oder Frühsport braucht, kann das gleichzeitig tun oder sich die Zeit entsprechend einteilen.

Dadurch lernt man nicht nur die Sprache zu einer dafür gut geeigneten Tageszeit, sondern gewöhnt sich ein gesundes morgendliches Ritual an und hat durch die Erfolgserlebnisse natürlich auch Lust darauf, es beizubehalten.

Abends nach getaner Arbeit

Nicht jeder bringt die Motivation auf, am Abend nach all den Herausforderungen des alltäglichen Lebens noch eine Fremdsprache zu lernen. Für diejenigen, die es können, spricht aber auch nichts dagegen, das zu tun. Als Hörbuch bei einer abendlichen Joggingrunde zum Ausgleich oder auch in aller Ruhe in der Wohnung fernab von wilden Partys und Ablenkungen lernt es sich besonders gut, wenn man sich schon den ganzen Tag darauf gefreut hat, das zu tun.

Wenn man aber bemerkt, dass man abends zu platt und geschafft ist, dann ist man wohl eher der morgendliche Lerntyp und sollte die Lernzeit auf früher am Tag legen.

Die schlechten Zeitpunkte

Gerne verlegt man das (freiwillige) Sprachenlernen auf einen späteren Zeitpunkt des Tages, an dem man gerade mal eine freie Minute hat. Die Mittagspause, der Nachmittag oder eine spontane ruhige Minute bei schwer vorhersehbaren und -planbaren Tagesabläufen sind eher keine produktive Tageszeit zum Lernen, ob es nun um eine Sprache geht oder nicht.

Das sind Zeiten, in denen besonders oft ein Tiefpunkt erreicht wird (wie das berühmt-berüchtigte 16-Uhr-Tief) oder in denen man die Pause gut gebrauchen kann, um zu essen und sich auf den restlichen Tag vorzubereiten. Dazwischenquetschen funktioniert allgemein eher schlecht, ob nun zum Lernen der Fremdsprache oder für jede andere geistig herausfordernde Aktivität.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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