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Eine Reise eignet sich hervorragend dazu aus dem Alltagstrott auszubrechen, neue Orte zu erkunden und Menschen kennenzulernen. Doch das ist noch nicht alles.

Sie bietet einem auch ganz nebenbei die ideale Möglichkeit, um mal wieder die eigenen – eventuell ein wenig eingerosteten – Sprachkrenntnisse zu verbessern. Wie du dabei am besten vorgehst, erfährst du heute kurz und bündig in diesem Artikel.

Eingerostetes Wissen auffrischen

Oft sind es die Wörter, die man am schnellsten wieder vergisst: Gerichte, Besteck, Kleidungsstücke… Denn beim Lernen zu Hause oder gar in der Schule werden sie nur sehr selten angewendet. Doch im Urlaub kannst du dein vergessen geglaubtes Wissen wieder hervorkramen! Auf Reisen bist du permanent von der Sprache des Landes umgeben: Du hörst und liest sie überall; so kommt die Erinnerung ganz einfach zurück.

So kannst du auch Jahre nach der Schule binnen kurzer Zeit plötzlich wieder Französisch sprechen und ist glatt von sich selbst ganz überrascht. Das bereitet nicht nur den Einheimischen Freude, sondern ist auch eine Bereicherung für dich!

Bei Null beginnen

Du kannst aber auch das Abenteuer wagen, in ein Land zu fahren, dessen Sprache du nicht beherrschst. Ausgestattet mit Händen, Füßen, Notizzettel und Sprachführer, kannst du die Herzen der Einheimischen im Sturm erobern; besonders in Ländern, in denen Touristen für gewöhnlich die Sprache nicht sprechen.

Vorbereitung macht den Unterschied

Es ist nicht einmal viel Arbeit. Am besten bastelst du dir einen kleinen Spickzettel mit den wichtigsten Wörtern und Wendungen – Ablesen ist erlaubt. „Hallo, wie geht es dir? Mir geht es gut, danke. Ich heiße Marie und komme aus Berlin. Wie heißt du?“. Mit am wichtigsten sind die ‚kleinen Wörter‘ wie „Danke“, „Bitte“, „Hallo“, „Tschüss“.

Am idealsten vorbereiten kannst du dich, indem du dir Szenen ausmalst, die sich im Urlaub ereignen könnten (das steigert nebenbei auch noch die Vorfreude): Möchtest du beispielsweise öfters in Restaurants essen, kannst du dir Sätze wie „Die Rechnung bitte“, „Die Karte bitte“ und so weiter aufschreiben, am besten sogar die Namen von ein paar Gerichten und natürlich Sonderwünsche wie „Ein Wasser mit Kohlensäure“, „Haben Sie etwas Vegetarisches auf der Karte?“ und „Ich bin allergisch gegen XY“.

Beim Einkaufen sind Fragen wie „Wie viel kostet das?“ etc. nützlich. Genauso kann man sich auf Taxifahrten, das Einchecken im Hotel und andere alltägliche Urlaubssituationen vorbereiten.

Sich trauen!

Mut ist der Schlüssel zum Erfolg! Es kostet Überwindung, die ersten Versuche auf einer fremden Sprache zu wagen, aber die Einheimischen werden sich freuen; auch wenn deine Sätze bruchstückhaft oder nicht ganz richtig sind. Man versteht dich trotzdem. Und keine Sorge!

Niemand wird dich schief angucken, weil du die Aussprache nicht richtig beherrschst. Im Gegenteil: Die Freude über die ersten Versuche wird überwiegen und man wird dich schon für den Versuch loben. Dadurch wirst du immer mehr Mut gewinnen, der dir auch in anderen Lebenssituationen hilft!

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