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Sprachenlernen hat viel mit den 5 Sinnen zu tun. Nicht etwa der Gehörsinn ist der wichtigste aller Sinne beim Erlernen einer neuen Fremdsprache – es sind alle Sinne zusammen, die helfen können, deine Kompetenz in der neuen Sprache auszubauen und zu verfeinern. Da jeder Mensch seine Sinneseindrücke aus unseren 5 Kanälen völlig unterschiedlich gewichtet, ist es wichtig, beim Sprachenlernen alle Sinne zu schärfen und sie letztlich selbst entscheiden zu lassen.

Der Hörsinn

Natürlich ist der Hörsinn einer der wichtigsten Sinne beim Sprachenlernen, denn wir prägen uns Wörter ein, die wir gehört haben, und lernen zugleich, auf unsere eigene Aussprache zu achten und sie zu perfektionieren.

Auch ist das Hörverständnis ein wichtiger Bestandteil des Lernerfolgs in einer Fremdsprache. Wir wollen dazu in der Lage sein, einen Muttersprachler zu verstehen, ausländische Fernsehsendungen zu verfolgen – und bis dahin wenigstens ein langsames Gespräch mitverfolgen zu können.

Der Sehsinn

Wenn wir nicht gerade auf Blindenschrift angewiesen sind, dann ist es wichtig, auch den Sehsinn in die Sprache einzubringen. Sprachen sind nicht nur zum Sprechen da; sie werden auch geschrieben und gelesen. Insbesondere beim Lesen sollen wir die Worte bewusst sehen, denn wenn wir das nur oft genug getan haben, lernen wir, wie sie richtig geschrieben werden und wie sie in Schrift aussehen.

Bringen wir nun das in Einklang damit, wie wir die Worte gesprochen kennen, dann entwickeln wir daraus ein noch feineres Sprachgefühl. Viele Sprachschüler bemerken, dass sie durch die Kombination dieser beiden Sinneseindrücke beginnen, beim Sprechen in Schrift mitzudenken und beim Lesen in der Fremdsprache still mitzusprechen – so lernst du automatisch die eine Komponente, während du eigentlich die andere üben willst.

Riechen, schmecken, fühlen – bei der Sprache?

Zugegeben, der Hör- und Sehsinn sind fürs Sprachenlernen wesentlich relevanter als die drei übrigen Sinne. Und doch können auch sie hier und da eine Rolle spielen, auch wenn es bei ihnen eher um eine kulturelle Komponente geht. Zur Sprache gehört immer auch eine Kultur, und die sollte man nicht nur der Vollständigkeit halber kennen – man sollte sich auch so weit mit der Sprache auseinandersetzen, dass man sowohl Sprache als auch Kultur versteht.

Aus kulturellem Verständnis heraus entwickelt sich oft ein besseres Sprachgefühl. Und wenn man dann mal keine Lust mehr aufs trockene Sprachenlernen hat, kann man sich einfach eine Weile dem Thema Kultur widmen und anschließend mit ganz neuer Motivation wieder ans Lernen gehen – denn das funktioniert bestimmt immer!

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