Karaoke singenKaraoke ist eine Form der Unterhaltung, die auf keiner Teenie-Party fehlen darf und die auch der eine oder andere Erwachsene noch mitmacht, der für jeden Spaß zu haben ist. Dennoch gilt Karaoke nicht gerade als hohe Form der Kunst, sondern eher als eine der besten Gelegenheiten, sich lächerlich zu machen.

Dass man dadurch auch gezielt lernen kann, daran denken die wenigsten Sänger, wenn sie sich auf die Bühne begeben – und das braucht man noch nicht einmal vor Publikum auf der Party zu trällern.

Das Lernprinzip hinter Karaoke

Beim Karaoke-Singen bekommt man die Worte, die man zur bekannten Melodie singen soll, auf dem Bildschirm angezeigt. Der Teilnehmer singt in ein Mikrofon und dieses zeigt direkt auf dem Bildschirm an, ob die Töne getroffen oder eher verfehlt wurden. Wie ein Star singen können muss man nicht – es geht lediglich darum, sich zumindest etwa an die Melodie zu halten. Auf diese konzentriert man sich, sie ist bekannt und um sie geht es auch.

Dass die meisten Songs Englisch sind, das vergisst man dabei gerne und das ist das ganze Geheimnis dahinter, wie man beim Karaoke Englisch lernen und verbessern kann. Bei der typischen Aussprache-Übung im Unterricht konzentriert man sich natürlich auf die Aussprache und verzettelt sich bei dieser auch gerne mal.

Das passiert, da man sich völlig darauf versteift, alles genau richtig auszusprechen. Bekanntlich kann man schlechter lernen, wenn man der Auffassung ist, dass das Ergebnis unbedingt perfekt sein muss.

Karaoke ohne Peinlichkeiten

Auf einer Karaoke-Party lernt man natürlich nicht sehr effektiv Englisch beim Karaoke. Wer sich aber vor allen anderen auf die Bühne stellt und sich traut, vor den Freunden zu singen, tut das bestimmt auch so gerne, dass das privat und ganz ohne Publikum auch kein Problem wäre.

Ob man nun wirklich das Karaoke-Spiel dabei laufen lässt oder einfach für sich selber einen bekannten englischen Song singt, spielt dann kaum eine Rolle. Dabei sollte man sich die richtige Aussprache mindestens einmal angehört haben, um zu wissen, wie es richtig heißt. Das prägt man sich aber schnell ein – und kann immer wieder nachbessern, indem man die englischen Lieblingssongs ab und zu im Original hört.

Das ist in vielen Karaoke-Games sowieso inkludiert. Aufziehen kann man die Solo-Party dann wie Gesangsunterricht, indem man einfach eine Passage nach der anderen einstudiert. Neben dem netten Nebeneffekt der Verbesserung der englischen Aussprache kann man sich auch darauf verlassen, dass man mit der Zeit den Ton immer besser trifft.

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Bildquelle: © Enrico Kahnt / pixelio.de

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