Du bringst dir selbst eine Sprache bei? Dann mach den Test – was ist besser? Setz dich vor ein Buch, lies dir die Grammatikregeln oder Vokabeln durch und hinterfrage, wie viel davon angekommen ist, wie viel du behalten wirst und wie viel Freude du an dieser Lernmethode hattest. Dann probier es stattdessen mit unseren visuellen Tipps aus diesem Artikel und vergleiche die beiden Methoden!

 

Plakate – so geht moderne Bildung

Junge Lehrer können ein Lied von Plakaten singen. Von ihnen wird inzwischen gefordert, Schülern interaktiv die Inhalte näher zu bringen, gerade im Bereich Fremdsprachen – denn sie wollen angewandt, benutzt und berührt werden. Plakate sind eine Möglichkeit, die mehrere Tricks zum besseren Lernen zusammenfassen. Man schreibt gelernte Inhalte nieder, verarbeitet sie und wendet theoretisches Wissen praktisch an. Autodidakten können das auch ohne die Hilfe eines Lehrers.

Wortfelder, Wortgruppen und andere Vokabel-Lernhilfen

Vokabeln prägen sich besonders gut ein, wenn man thematische Zusammenhänge herstellen kann. Erlernt man beispielsweise mehrere Vokabeln rund um das Thema „Tiere“, bringt das weit mehr, als wenn man einige Tierarten zusammen mit Fachbegriffen aus der Zahnmedizin erlernt. Wortgruppen, Wortfelder und thematisch zusammenhängende Vokabeln kann man sich als Mindmap auf ein Plakat malen, nachdem man sie sich erschlossen hat, und sich das Plakat an die Wand hängen, um sich die Begriffe einzuprägen.

Wenn man sich im Raum aufhält, wird der Blick von alleine auf das Plakat fallen und man hat die Vokabeln laufend vor sich, sodass sie sich einprägen werden. Hilfreich kann es sein, sich passende Bilder dazu auszusuchen und diese als Erinnerungshilfe neben die Vokabel zu kleben, die das Bild beschreibt. Auch eine Collage nach diesen Vorgaben kann sinnbringend sein und Erfolg versprechen.

Grammatik-Regeln: Praxisbeispiele zur Erklärung

Grammatik-Regeln sind etwas schwieriger visuell zu gestalten. Am besten erreicht man auch das, indem man das Plakat so einfach, intuitiv und praktisch wie möglich befüllt. Geht es beispielsweise um die Deklination, sucht man sich ein relevantes Wort aus, und dekliniert es auf dem Plakat durch.

Neben der deklinierten Form steht die jeweilige Veränderung, also die Regel, um die es geht. Solche Plakate helfen ebenfalls dabei, schnell nachzusehen, wie es richtig gemacht wird, wenn man sich einmal nicht mehr sicher ist. Außerdem bewirken sie den gleichen Effekt wie das Vokabel-Plakat – man hat die visuellen Hilfestellungen laufend um sich und alleine dadurch prägt sich die Regel gleich viel leichter ein.

Außerdem macht die Erstellung solcher Plakate einfach Spaß und eignet sich als Pausenbeschäftigung für zwischendurch.

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