Fremdsprachen zu beherrschen, ist heutzutage unabdingbar. Gerade in der Arbeitswelt geben Fremdsprachenkenntnisse oftmals den Ausschlag gegen den einen und für den anderen Bewerber, sodass diese sogar einen elementaren Einfluss auf den eigenen Wohlstand haben. In diesem Artikel soll mit Sprachreisen eine interessante Methode vorgestellt werden, wie man die eigenen Sprachkenntnisse effektiv verbessern kann.

Viele fragen sich nun sicherlich, wieso man denn für einen Sprachkurs extra ins Ausland reisen muss, dabei liegt die Antwort eigentlich auf der Hand: Eine Sprache lernt man dann am leichtesten, wenn man die ganze Zeit von ihr umgeben ist und vollends in sie eintaucht. Dies ist im Rahmen eines Besuchs einer ausländischen Sprachschule, wie es beispielsweise über Linguago möglich ist, deutlich leichter zu bewerkstelligen als bei einem heimischen Sprachkurs. Schließlich besteht im Ausland die Chance, auch bei sämtlichen Freizeitaktivitäten und Unterhaltungen mit Mitschülern und der Gastfamilie die jeweiligen Fremdsprachenkenntnisse auf die Probe zu stellen und weiter zu verbessern.

Doch dies ist nur der Hauptunterschied im Vergleich zum „herkömmlichen“ Sprachunterricht zuhause. Es gibt noch Reihe weiterer Punkte, die den Besuch einer ausländischen Sprachschule einzigartig machen.

Art des Unterrichts

Auf Sprachreisen wird heutzutage ausschließlich auf die sogenannte „Immersions-Methode“ (lat. immersion = eintauchen) gesetzt. Das bedeutet, dass der Unterricht nur in der jeweiligen Zielsprache erfolgt und für Erklärungen nicht auf Deutsch ausgewichen wird. Die Fremdsprache wird also auf die gleiche Art und Weise erlernt wie im Kindesalter die eigene Muttersprache. Erinnert man sich an den eigenen Schulunterricht zurück, erkennt man schnell den Unterschied.

Zusammensetzung und Größe der Sprachkurse

Ein weiterer Unterschied, den man in der ausländischen Sprachschule rasch feststellen wird, ist der Lerneifer der Mitschüler. Während sich früher manche Schüler eher im sprachlichen Bereich wohlfühlten und andere in naturwissenschaftlichen Fächern, worunter die Motivation dieser und das Klassenklima litten, trifft man auf Sprachreisen ausschließlich auf Gleichgesinnte. Das gemeinsame „Lernen Wollen“ ist ein großer Vorteil im Vergleich zu den Schultagen im Teenageralter. Zudem sind die Sprachkurse deutlich kleiner und bestehen aus maximal 15 Teilnehmern, wodurch die einzelnen Sprachschüler gezielter und öfter gefordert sind. Auch die Tatsache, dass im Vorfeld ein Einstufungstest stattfindet, der sicherstellt, dass sich alle Kursteilnehmer auf einem ähnlichen Sprachniveau befinden, ist erwähnenswert. Dadurch wird vermieden, dass bei besseren Schülern Langeweile aufkommt bzw. dass sich schlechtere überfordert fühlen.

Qualität der Lehrkräfte bzw. der Schule

Die Qualifikation eines in Deutschland an einer staatlichen Schule angestellten Fremdsprachenlehrers wird normalerweise „nur“ durch einen Universitätsabschluss sichergestellt. Seriöse Sprachschulen im Ausland achten dagegen auf bestimmte Zertifizierungen ihrer Lehrer. Für den englischen Sprachraum ist dies beispielsweise das international anerkannte „CELTA“-Zertifikat (Certificate in Teaching English to Speakers of Other Languages). Doch auch die Sprachschulen selbst verfügen über Qualitätssiegel, die eine staatliche Schule nicht ausgestellt bekommt, sodass eine qualitative Einordnung dieser schwierig ist. Zu den bekanntesten Zertifizierungen ihrer Art zählt zum Beispiel eine Anerkennung durch das British Council bzw. in Spanien durch FEDELE.

Eine Sprachreise bietet somit vielerlei Vorteile, die einem beim Sprachkurs in der Heimat entgehen. Fremdsprachenkenntnisse lassen sich deshalb im Rahmen einer Sprachreise deutlich effektiver verbessern als zuhause.

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Comments
  • Daniela Hausberger
    Antworten

    Ich finde Sprachreisen echt hilfreich! Ich habe vor einigen Jahren sogar 3 Wochen Einzelunterricht an einer Sprachschule in Valencia bekommen und das hat mir echt immens geholfen.

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