in Gastartikel

15,4 Millionen Menschen weltweit lernen Deutsch. 1,5 Milliarden Menschen lernen Englisch. Aber bereits 90% aller Sprachenlernenden brechen ab, bevor sie überhaupt das Grundniveau erreicht haben. Der Grund für dieses Disaster ist erschreckend: Langeweile. Der konventionelle Weg eine Sprache zu lernen ist schlichtweg zu langweilig für die 90%. Grammatikregeln oder Vokabellisten, wer kennt diese Methodiken nicht aus dem Schulunterricht?! Das stumpfe Auswendiglernen für ein Grundrepertoire an bestimmten Floskeln.

Nun gibt es seit geraumer Zeit endlich Dienste die dank moderner Computertechnik, interaktives Lernen anbieten. Durch die Anbindung von Media-Material wirkt das Sprachenlernen interessanter. Die Apps Babbel oder Duolingo verhelfen z.B. dank zahlreicher Medien zu einem interaktiven Spracherlebnis und gehören mittlerweile zu den Top-Anbietern Europas. Im Bereich des Grundlagenerwerbs ist die Konkurrenz groß. Auch die altbekannten Pons oder Langenscheidt haben die Möglichkeiten der Technik entdeckt und bieten über CDs und DVDs mittlerweile auch eigenständige Apps zum Sprachenlernen an.

Durch neuere Entwicklungen wie der zunehmenden Eignung moderner Smartphones als Spielplattform oder dem Trend zu Browser- und Social-Games gewinnen Computer- bzw. Videospiele immer mehr an Popularität; auch im Lernbereich. Das Goethe Institut empfiehlt vor allem Sprachen spielerisch zu lernen und somit einen noch größeren Effekt zu erreichen. Nicht nur Kinder lernen schneller durch Spielen, sondern auch Erwachsene haben einen entscheidenden Vorteil. Die Entwickler von WordUp Games wollen hierauf aufbauend ein Produkt erschaffen, welches Interaktivität mit Interaktion zwischen echten Menschen in einem Videospiel verbindet. Lost on Babel soll bereits in der ersten Version im Januar erscheinen und soll im Vorfeld durch ein Crowdfunding finanziert werden.

In der Zukunft stehen in diesem Sektor weitere technologische Entwicklungen, wie bspw. die Virtual Reality bevor. Durch die komplette Immersion in die virtuelle Welt ergeben sich nicht nur eingefleischte Gamer neue Möglichkeiten. Bereits jetzt gibt es schon Schulen mit virtuellen Klassenräumen. Nicht wenige sprechen davon, dass Bildungseinrichtungen bald sogar gänzlich verschwinden.

Aktuell bleibt jedoch festzuhalten, dass der direkte Face-to-Face Kontakt gerade beim Sprachenlernen ein entscheidender Faktor ist. Die bevorstehenden Dienste greifen diesen Punkte auch hervorragend auf und binden ihn in die aktuelle Technik mit ein.

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