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Jeder von uns kennt es aus der Schulzeit. Wir haben gelernt. Und wie hast du das gemacht? Für Gewöhnlich wird in der Schule für sich gelernt. Nehmen wir mal das Schulfach Latein. Die Grammatik ist einfach. Was wirklich Zeit kostet ist das Lernen der Vokabeln. Discere heißt lernen. Disco, ich lerne. Disco? Ach, deshalb waren wir immer dort, um zu lernen.

Der Ansatz ist ganz richtig. Es gibt Menschen, die lernen alleine, andere lieber zusammen. Bekanntlich führen alle Wege nach Rom. Der Weg muss nur gegangen werden und zwar bis zu Ende.

Der Einzelkämpfer

Das selbstständige Lernen verlangt vor allem Disziplin. Wenn du mit dem Sprachkurs in einem halben Jahr fertig sein willst, brauchst du einen Zeitplan. Und selbst wenn du den Zeitplan hast, an was die wenigsten denken, musst du ihn eisern befolgen. Wie ist das bei dir, lernst du lieber für dich oder stehst du mit anderen im ständigen Kontakt? Das musst du dich fragen.

Der große Vorteil des Selbststudiums ist die freie Zeiteinteilung. Die Kontrolle des täglichen Zusammenlebens hast du als Einzelkämpfer nicht. Da kann es dann passieren, dass sich exotische Aussprachen formieren, wie zum Beispiel Schwänglisch, also das Einfließen des Schwäbischen in das Englische. Die Politiker haben es uns vorgemacht. Die haben bestimmt eisern gepaukt. Nur leider versteht sie nachher niemand.

Der Teamplayer

Spaß beim Lernen hast du bereits mit der Sprache, die du eigens für die berufliche Karriere, das Auslandsjahr oder das Leben fern der Heimat ausgesucht hast. Doch der Spaß kann sich verdoppeln, indem du in der Gruppe lernst. So trifft man sich zweimal die Woche abends und unterhält sich in der jeweiligen Fremdsprache.

Abwechselnd wird einer aus der Gruppe ein Thema vorbereiten, das referiert und anschließend diskutiert wird. So wird der Fortschritt des eigenen Erfolgs spielend deutlich. Allerdings hängt die Qualität des Lernerfolgs stark vom Können der einzelnen Gruppenmitglieder ab. Doof, wenn du am Ende in der jeweiligen Sprache perfekt fluchen kannst, den oben erwähnten Kaffee aber ein anderer bestellen muss.

Der Einzelkämpfer als Teamplayer

Kann beides, also Einzelkämpfer und Teamplayer, verbunden werden? Ja, beispielsweise durch vernetzte Lernportale. Hier wird von beidem das Beste verbunden. In Ruhe kannst du mit deinem individuellen Zeitplan die Sprache lernen und erhältst immer das richtige Feedback, entweder vom Online-Sprachexperten oder von der Community.

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